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Plan A oder Plan B: Lebe, was dir wichtig ist!

Belastendes loslassen? Doch wie?

Belastendes loslassenManchmal ist es unheimlich befreiend, etwas loszulassen. Denn oft tragen wir sehr schwer an unserer Last. Wenn wir es schaffen, sie loszulassen, haben wir auf einmal wieder alle Hände frei und können neue Dinge anpacken. Wäre das nicht schön? In diesem Beitrag erfährst du, was du tun kannst, um dem Loslassen einen guten Schritt näherzukommen.

Doch vorher müssen wir klären, was das überhaupt genau ist, das wir besser loslassen sollten? Nun, da gibt es eine ganze Reihe von Phänomenen, die uns langfristig belasten, nicht weiterbringen und ausbremsen, z. B.:

  • Selbstmitleid
  • Neid
  • Ärger und Groll
  • unsere Trauer über das, was ist
  • Glaubenssätze, die uns behindern und klein machen (z. B. „Ich kann das eh nicht!“)
  • überzogene Ansprüche an uns selbst (z. B. „Sei perfekt!“)
  • Schuldgefühle
  • Ängste
  • Träume, die nicht in Erfüllung gegangen sind
  • unser vermeintliches Scheitern
  • belastende Verpflichtungen

Was belastet dich? Was steckt alles in deinem Sack, den du mit dir rumschleppst? Welche Last musst du tragen? Zeichne einen Sack und schreibe doch mal alles Belastende in deinem Leben auf. Beschrifte den Sack entsprechend.

Und wie wir auf dem Bild oben erkennen, haben wir wirklich alle Hände voll zu tun, das Belastende gut festzuhalten. Wir umklammern es oft regelrecht und haben damit gar keine Hand mehr frei, um neue schöne Sachen in Angriff zu nehmen.

Auch kommen wir kaum voran, da wir ja so schwer tragen müssen. Wir haben kaum noch Energie. Dabei müssten wir doch nur loslassen. Das klingt so einfach, doch unsere Hände wollen einfach nicht. Sie halten krampfhaft fest. Kennst du das?

Irgendetwas zwingt dich dazu, das Belastende weiter krampfhaft festzuhalten, nur was?

Du kommst nicht drauf? Dann versuche es doch mal mit einer Übung, die meist Automatisches Schreiben genannt wird. Nimm dir ein Blatt Papier und 20 – 30 Minuten Zeit und schreibe als Überschrift: „Ich kann XYZ (schreibe hier das dich belastende Hauptthema auf) nicht loslassen, weil….“ Also zum Beispiel:

„Ich kann meine Wut über mein Scheitern (noch) nicht loslassen, weil ….“

Und nun schreibe mindestens 20 Minuten lang ganz schnell hintereinander ganz viele Gründe auf, ganz automatisch, ohne dass du dir Gedanken machst. Schreib alles auf, was deine Hand dir vorgibt. Auch wenn vermeintlich Unsinn herauskommt, das macht nichts. Das könnte zum Beispiel so aussehen:

  • … ruhig jeder sehen soll, dass ich wütend bin
  • … ich einfach ein Ventil brauche.
  • … es einfach ungerecht ist
  • … ich so viel Energie reingesteckt hatte
  • … ich am liebsten laut schreien möchte
  • … es ruhig jeder hören soll

Bei dieser Übung geht es darum, das Unterbewusstsein unsere Hand ergreifen zu lassen, da hier vermutlich die wahren Gründe liegen, weshalb wir noch nicht loslassen können. Nach der Übung schau dir in Ruhe an, was du geschrieben hast und unterstreiche, was dir merkwürdig oder wichtig erscheint.

Hast du jetzt eine Ahnung bekommen, warum du das Belastende noch nicht loslassen kannst? Welche Ängste spielen dabei eine Rolle? Was ist das Gute daran, dass du deine Last mit großem Kraftaufwand trägst? Wenn du das weißt, kannst du aktiv daran arbeiten, diese Ängste und Hindernisgründe aus dem Weg zu räumen. Damit du dann im zweiten Schritt die Last wirklich fallen lassen kannst.

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, kontaktiere mich einfach.

Für ein leichtes und unbelastetes Leben. Für mehr Energie, Schönheit und Freude in deinem Leben. Ob es einfach ist, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen und die Last hinter sich zu lassen? Nein, sicher nicht. Doch die Alternative ist es erst recht nicht, oder?